Persönliche Eindrücke von Sydney

In diesem Artikel werde ich  dir über meine Eindrücke von Sydney berichten. Ich werde dir erzählen, was mir besonders gut gefiel und was nicht und zum Schluss mein Fazit ziehen.

Du fragst dich sicher, warum ich denn jetzt zwei Artikel zu Sydney schreibe. Ich schreibe diesen Artikel, da ich für die Australienreise ein neues Format ausprobieren will. Zu jeder Etappe schreibe ich einen grossen Artikel im Reisetagebuchformat und danach einen kleinen Artikel mit meinem persönlichem Feedback zu der Etappe. Die kleinen Artikel sollen dir vor allem behilflich sein, wenn du zum Beispiel planst, nach Sydney zu gehen, und du nicht weisst, was sich zu besichtigen lohnt und was nicht.

Als erstes will ich aber noch etwas zum Flug sagen. Ich rate dir, bei Langstreckenflügen einen Platz beim Notausgang zu reservieren, da du dort viel mehr Beinfreiheit hast. Einziger kleiner Nachteil: der Monitor, um Filme zu schauen ist entweder weiter weg oder kleiner und manchmal zahlt man einen kleinen Aufpreis. Ich finde das persönlich aber nicht so schlimm. So, jetzt aber zurück zu Sydney.

Zuerst erzähle ich dir, was mir besonders gut in Sydney gefiel. Da wäre zum Beispiel der Botanische Garten. Die Flora war zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber die Wiese, auf der wir uns ausruhten, fand ich sehr eindrücklich:  auf der einen Seite war das Meer und auf der anderen Seite sah man den Park und im Hintergrund die Skyline von Sydney. Ich fand es wirklich erstaunlich zu sehen, wie naturnah Sydney war. Aber wie du vielleicht im Artikel Reise nach Down Under – 1.Etappe Sydney gelesen hast, gefiel mir der Hyde Park noch besser, weil er belebter war. Überall sah man Kinder, die spielten oder Jugendliche, die am Skaten waren oder erwachsene Leute, die im Park das Wetter und das Dolce far niente genossen. Auch wimmelte es nur so von Vögeln und wie du vielleicht schon gemerkt hast, liebe ich die Flora und Fauna.

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Ibis, von den Einheimischen auch Bin Chicken genannt

Wenn du dich für die Geschichte Australiens interessierst, würde ich unter der Woche the Rocks besichtigen. Besonders sehenswert, auch wenn ich es nur bei meiner ersten Reise gesehen habe: Das Fortune of Wars Pub, das älteste Pub in Sydney; the Rocks Market, eine Art Flohmarkt, und Cadmann`s Cottage, das älteste Haus von Sydney. Auch herrscht dort eher eine ruhige und gemütliche Atmosphäre. Falls dir der Stress der Grossstadt mal zu viel wird, kannst du dort super abschalten. Nach the Rocks würde ich dir vorschlagen, die Harbour Bridge zu überqueren, da du auf dem Weg noch the Rocks von oben siehst. Spannend fand ich auch den Fish Market. Noch nie in meinem Leben hatte ich so viele verschiedene und so bunte Fische gesehen. Ich liebe ja Sushi und der Fish Market ist das Mekka für jeden Sushiliebhaber!

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Sushibagels

Jetzt komme ich zu den Enttäuschungen von Sydney: allen voran das Sydney Aquarium. Es bietet für den Preis viel zu wenig. Vielleicht waren auch meine Erwartungen zu hoch, da ich das Sydney Aquarium noch vor der Renovierung kennengelernt habe. Auch fand ich, dass man viel zu lange in der Schlange anstehen musste und es sich einfach nicht lohnt, 30 Minuten anzustehen. Ein kleiner Tipp, falls du es trotzdem besichtigen willst: Auf der Homepage des Aquariums kannst du die Tickets auch online kaufen und somit ersparst du dir das lange Warten. Trotz all der negativen Schilderungen, muss ich zugeben, dass ich trotzdem meinen Spass hatte.

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Glasgang im Sydneyaquarium

Was du dir auch noch sparen kannst, sind die Surry Hills. Im Lonely Planet hoch angepriesen, jedoch in meinen Augen wirklich nichts spezielles. Es ist einfach eine lange Strasse mit vielen Pubs und Restaurants. Ich verstehe den Hype um die Surry Hills wirklich nicht. Die Zeit, die du dort verschwendest, kannst du sinnvoller nutzen.

Die „must visits“ in Sydney sind für mich: Das Sydney Opera House, wenn du es nicht gesehen hast, warst du gar nicht in Sydney; dann die Spicey Alley, eine kleine Gasse in der Nähe vom Bahnhof, welche voll ist mit asiatischen Restaurant aus ganz Asien. Für jeden Geschmack lässt sich garantiert was finden. Sureya und ich waren so begeistert, dass wir sogar zwei mal dorthin essen gingen; die Bar Gin Lane, welche einfach die besten Cocktails serviert und dazu sind die Drinks extrem raffiniert. Zum Beispiel hatte mein Cocktail eine Zimtstange im Glas, welche angezündet worden war. Somit hatte ich beim Trinken die ganze Zeit eine leichte Zimtnote in der Nase; das Queen Victoria Building ist für mich das Einkaufszentrum schlechthin. Obwohl man sich die Sachen dort als Student eher nicht leisten kann, sollte man es trotzdem mal gesehen haben. Die Architektur vom Gebäude ist einfach nur atemberaubend. Wir haben dort einen Kaffe getrunken und die ganze Atmosphäre auf uns einwirken lassen. Das letzte „must visit“ ist Watsons Bay. Ich weiss, dass ich im Artikel von Sydney nicht über Watsons Bay geschrieben habe, da ich es zur nächsten Etappe genommen habe. Aber strenggenommen gehört es noch zu Sydney. Du wirst aber im nächsten Artikel herausfinden, warum ich es zur nächsten Etappe genommen habe. Watsons Bay ist ein „must visit“, weil du dort die besten Fish & Chips essen kannst, es eine Abwechslung zur Stadt bietet und die Sicht auf Sydney eins A mit Sternchen ist. Überzeuge dich selbst!

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Skyline von Sydney

Mein Feedback zu Sydney lautet : Es ist ein „Must visit place“ in Australien. Es gibt so viele Sachen, die du dort unternehmen kannst, welche wir aufgrund der begrenzten Zeit nicht machen konnten. Beispielsweise fand ich es sehr schade, dass wir den Sydney Tower nicht besichtigt haben. Ich kannte ihn schon von meiner ersten Reise nach Australien, Sureya jedoch nicht. Gerne wäre ich mit ihr noch zur Aussichtsplattform des Sydney Towers gegangen, um Sydney von oben zu sehen. Wir wären gerne auch noch zum berühmten Bondi Beach gegangen, um den Spaziergang entlang der Küste von Bondi bis nach Coogee zu machen. Wir waren nur vier Tage in Sydney, was in meinen Augen viel zu wenig war. Ich rate dir, nimm dir fünf bis sechs Tage Zeit für Sydney und du wirst alles machen können was dir gefällt.

Gerne freue ich mich über ein Like und einen Kommentar von dir, wie du das neue Format findest. Auch würde ich gerne deine Meinung zu Sydney hören, falls du schon mal dort warst. Also Stay tuned und folge meinem Blog!


 

 

Ein Kommentar zu „Persönliche Eindrücke von Sydney

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