Roadtrip durch bella Italia

Über ein Jahr ist es her, als ich den Roadtrip mit meinen 2 Freunden gemacht habe. Lustigerweise kommt es mir gar nicht so lange her vor. So nun zum Punkt: Versäumtes nachholen.

Wie ich schon im Beitrag die Idee vom Blog erwähnte, machte ich im Jahr 2017 als erstes einen Roadtrip von Zürich bis Ischia(Italien) und wieder zurück. Etwas speziell am Roadtrip war, dass weder mein Freund Michel noch ich Auto fahren konnten und somit unser Freund Fredi die vollen 2000 Kilometer alleine fahren musste. Fredi, wenn du das liest, will ich dir nochmals ganz herzlich dafür danken, dass du die Verantwortung auf dich genommen und diese wunderbare Reise erst möglich gemacht hast. Auch will ich mich nochmal bei den Grosseltern von Michel bedanken, die uns ihr Auto für fast 3 Wochen ausliehen. Genug der Danksagung und zurück zur Reise.

Die erste Etappe war von Zürich nach Como, wo meine Eltern eine Wohnung im Zentrum besitzen. Zudem ist Como nicht allzuweit von Zürich entfernt. Hier verbrachten wir 2 Tage. Jedoch hatten wir schon am ersten Tag ein  Riesenproblem und mussten bereits befürchten, dass unsere Reise ins Wasser fällt. Denn wir brachten unser Auto zwar in die Garage hinein, aber das Garagentor ging danach nicht mehr auf und unser Auto war in der Garage eingesperrt. Erst Stunden später konnten wir das durch mehrere Telefonate mit meinen Eltern lösen und wir konnten dann den Rest vom Tag doch noch geniessen. Am nächsten Tag nahmen wir den Zug nach Mailand, da wir umbedingt noch den Mailänder Dom sehen wollten.

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Mailänder Dom

Die zweite Etappe ging von Como nach Modena, eine kleine Stadt in der Provinz der Emilia-Romagna, die berühmt für ihr Essen ist. Nicht weit davon befindet sich das Dorf Maranello, der Heimatort von Ferrari. Da dies meine Lieblingsautomarke ist, mussten wir natürlich das Ferrarimuseum besichtigen. Das Museum war nicht mehr so gross, wie ich es in Erinnerung hatte, aber das lag daran, dass es sich im Umbau befand und das Museum in zwei Teile gespalten wurde. Trotzdem kann ich das Museum jedem Autofan empfehlen, auch wenn der Eintrittspreis meiner Meiung nch ein bisschen hoch ist. Zu Modena kann ich nur etwas sagen: „Auf was wartest du noch? Geh so schnell wie möglich dorthin, denn es lohnt sich auf jeden Fall. Die Stadt ist wunderschön und das Essen einfach nur der Hammer.“

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Strassen von Modena

Die dritte Etappe war von Modena nach Rimini. Ich erinnere mich, dass eine Bullenhitze herrschte und ich deswegen den Tag am liebsten am Strand verbracht hätte. Jedoch wollte Fredi lieber die nahgelegene Stadt San Marino besuchen, welche sich nur ein paar Fahrminuten von uns befand. Wir assen zuerst in einem Restaurant am Strand und diskutierten was wir machen sollten. Fredi schaffte es, mich zu überzeugen San Marino anschauen zu gehen, da wir am nächsten Tag bei unserer nächsten Etappe sowieso Zeit hatten, am Strand zu faulenzen. San Marino war atemberaubend. Es befindet sich auf einem Berg und man hat somit eine zauberhafte Aussicht. Die Stadt an sich ist auch wunderschön, aber total überfüllt von Touristenmassen. Mir persönlich gefiel das flair der engen Gassen, auchwenn wir uns oft durch andere Menschen durchquetschen mussten. Ach ja: San Marino ist nichts für Unsportliche, da es ziemlich hinauf und hinab geht.

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Panoramabild vom Zentrum von San Marino

Von Rimini kann ich nicht so viel erzählen. Wir fanden es ganz ok aber nichts spezielles. Mein Highlight von Rimini war aber das Restaurant in welches wir am Abend essen gingen. Anfangs wollte ich in ein Nobelrestaurant gehen, aber die Preise waren einfach eine Frechheit! Wir liefen ein Stück der Strandpromenade entlang, bis uns ein Kellner ansprach und uns überzeugte, in sein Restaurant zu gehen. Wir taten dies und fragten sogleich nach der Karte, aber zu unserem Erstaunen gab es gar keine Karte. Der Kellner sagte uns er bringe uns eifach Essen und wir könnten dann selber entscheiden, was wir essen und wie viel wir dafür bezahlen möchten. Wir waren sehr skeptisch und überlegten uns, wieder zu gehen, aber dann kam der Kellner schon wieder zurück mit einer Platte Antipasti die einfach super lecker aussahen. Danach gab es noch ein super Risotto und noch weitere Häppchen und zum Schluss noch ein Dessert. Wir beschlossen dann, je 30 Euro zu zahlen, obwohl wir anfangs abgemacht hatten, das wir nicht mehr als 20 Euro geben. Das Restaurant war wirklich super, hatte ein super Konzept und das Essen, nur wenn ich schon daran denke läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Auf Anfrage gebe ich dir gerne den Namen vom Restaurant in Rimini.

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Antipasti tipici italiani

Die nächste Etappe war Pescara. Pescara fand ich nichts besonderes. Wir verbrachten einfach den ganzen Tag am Strand und am Abend gingen wir Pizza essen und auch die Pizza war nichts spezielles. Da hatte ich sogar schon in Zürich eine bessere Pizza gegessen. Müsste ich die Reise nochmals planen, würde ich Pescara auslassen und einen anderen Ort aufsuchen. Und zum Hotel in Pescara gibt es auch noch eine spezielle Geschichte, aber auf die gehe ich nicht näher ein.

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Riesenrad von Pescara

Die fünfte Etappe war Veroli, ein kleines Dorf in der Region von Lazio. Eigentlich nicht so bekannt aber ich wollte unbedingt dorthin da dort die Cousine meiner Mutter wohnt, die ich schon seit klein auf kenne und schon lange nicht mehr gesehen hatte. Sie ist Künstlerin und hat ein Monument in Veroli gemacht, welches man unbedingt besichtigen muss. Selbst meine Freunde waren von ihrem Monument beeindruckt, obwohl sie wie ich, sich gar nicht für Kunst interessieren. Zurück zu Veroli. Veroli ist zwar klein, beeindruckte mich aber mit seinem Flair und das beste war, dass es fast keine Touristen gab. Erst jetzt bekam ich wieder das „Italienfeeling“ zurück, dass ich bis jetzt auf der Reise vermisst hatte. Die ruhige Stimmung und das „Dolce far niente“ konnte man erst so richtig in Veroli spüren.

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Bella Veroli
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Veroli im Morgenschein
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Monumento alla Pace

Am nächsten Tag fuhren wir weiter richtung Ischia, eine Insel vor der Küste Neapels und zugleich die letzte Etappe vor dem Beginn unserer Rückreise. Da der Aufenthalt in Ischia eine Woche dauerte und der Rückweg auch wieder ein paar Tage dauerte, werde ich die Reise in drei Teile spalten. Teil 2 von „Roadtrip durch bella Italia -Ischia“ und Teil 3 von „Roadtrip durch bella Italia -Rückweg“ folgen noch. Also stay tuned!


 

 

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